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AUFWIND e. V.Realisiertes Projekt
Baden-Württemberg
Das Projekt

AUFWIND e. V.
Projekt AUFWIND-Häuser Isny - selbstbestimmt gemeinschaftlich Wohnen

Spitalhofweg 30
88316 Isny

wolz@aufwind-gemeinschaften.de
http://www.aufwind-gemeinschaften.de

Realisiertes Projekt
Kontaktperson/Bewohnerverein/Projektorganisation

Wolz Petra

wolz@aufwind-gemeinschaften.de

Projektträger/Eigentümer der Wohnungen

Planungsstand und Organisation

Jahr des Planungsbeginns
2015

Jahr des Baubeginns (ggf. geplant)
2016

Jahr des Bezugs (ggf. geplant)
2016

Mitstreiter gesucht
Ja

Kurzbeschreibung
In einem parkartigen, stadtnahen Gelände werden vier bestehende Häuser so umgebaut, dass
- 16 Zweizimmerwohnungen
- 2 Vierzimmerwohnungen und
- ein Gästezimmer
für eine neue AUFWIND-Gemeinschaft entstehen. Als Zentrum und „zusätzliches Wohnzimmer“ für alle Bewohner wurde ein
attraktiver Pavillon als „Trefferia“, als Raum für viele gemeinschaftliche
Aktivitäten gebaut. AUFWIND e.V. mietet die komplette renovierte Anlage vom Eigentümer und vermietet die einzelnen Wohnungen an die Bewohner- Vereinsmitglieder.
Alle Wohnungen im Wohnprojekt sind belegt

Rechtsform
Verein

Ausrichtung, Ausstattung, Bewohner

Besondere Zielgruppe
Keine bestimmte Zielgruppe

Projekttyp
Hausgemeinschaft (mit abgeschlossenen Wohnungen)

Infrastruktur
ÖPNV-Haltestelle, Einkaufsmöglichkeit, Arzt, Grünanlagen

Grundstück und Gebäude

Lage
Stadtrand

Gebäudeart
Altbau

Gebäudetyp
Doppelhaus/-häuser

Gesamte Wohnfläche in m²
1250

Anzahl der Wohnungen
18

Fläche der Gemeinschaftseinrichtungen in m²
103

Größe sonstiger Einrichtungen in m²
103

Stichworte zu "Sonstiges"
Gemeinschaftsbereich für alle die Trefferia und ein extra Gästezimmer

Förderung
Nein

Unterstützung im Planungsprozess

Bauplan², Tettnang

Wohnangebote

Projekt AUFWIND-Häuser Isny, 88316 Isny >> aufrufen

Sonstiges

Es sind keine weiteren Projekte geplant.

Zusätzliche Informationen
Die 8 Grundsätze einer AUFWIND-Gemeinschaft
1 .Unser Verein ist ein Forum für Menschen, die sich für ein selbstbestimmtes gemeinschaftliches Leben engagieren. Er soll Erfahrungen aus ähnlichen Projekten sammeln, und den Weg zur konkreten Realisierung solcher Gemeinschaften bereiten.
2 .Wir wollen Wohn- und Lebensgemeinschafen aufbauen, die ( älteren ) Menschen ein erfülltes Leben in der Gemeinschaft ermöglichen, und ihnen eine unbefristete Heimat bieten.
3. Ziel ist die Bildung von Gemeinschaften und das mentale Zusammenwachsen von Menschen, die freiwillig ihr Leben aktiv gemeinsam gestalten, sich Regeln für Nähe und Individualität geben und sich im Bedarfsfall helfen und unterstützen. Alle, die sich dafür engagieren wollen, sind willkommen, unabhängig von ihrem Lebensalter.
4 .Die Beteiligung an gemeinschaftlichen Aktivitäten ist immer freiwillig, es gibt keine Verpflichtungen dazu. Der grundsätzliche Wunsch nach Gemeinschaft wird aber bei allen Mitgliedern vorausgesetzt.
5. In einer Aufwind-Gemeinschaft leben Singles und Paare in Ihren eigenen abgeschlossenen Wohnungen. Zusätzlich gibt es einen Gemeinschaftsraum als „gemeinsames Wohnzimmer“ und weitere gemeinsam genutzte Einrichtungen. Die notwendigen Rechte und Pflichten werden in einer Verfassung geregelt, die nach demokratischen Regeln von den Mitgliedern selbst erarbeitet wird. Darin werden auch Lösungswege für Konflikte aufgezeigt. Wo möglich sollen wichtige Entscheidungen im Konsens getroffen werden.
6 .Es soll das Entstehen von Strukturen gefördert werden, die Ähnlichkeiten mit den früheren Großfamilien aufweisen. Wir nennen dies eine Wahlfamilie. Da solche Entwicklungen nur langsam voran gehen, soll das Zusammenwachsen zu solchen Gruppen und das Entstehen von mentaler Nähe bereits in der Vorbereitungsphase durch gemeinsame Aktivitäten gefördert werden.
7. Mitglieder einer Aufwind-Gemeinschaft geben den anderen Mitgliedern freiwillige Unterstützung und Pflege, wenn und so weit dies erforderlich und möglich ist. Basis und Grundlage dafür ist die menschliche Nähe und Verbundenheit. Irgendwelche Ansprüche auf Hilfe gibt es nicht. Für notwendige Unterstützung, die aus der Gruppe nicht geleistet werden kann, werden externe Möglichkeiten genutzt.
8.
Unterschiedliche religiöse, weltanschauliche und politische Standpunkte werden als Bereicherung der Gemeinschaft angesehen.
Aktuell sind alle Wohnungen im Projekt vermietet.

Letzte Änderung

15.01.2017 23:57:54

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