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"Nicht allein und nicht ins Heim“

... heißt es bei immer mehr älteren Menschen. Sie wünschen sich Wohn- und Hausgemeinschaften mit anderen Senioren oder mit Jung und Alt unter einem Dach.
Die Initiativen gründen Vereine, verhandeln mit Kommunen, Vermietern, Bauträgern, Investoren. Haben sie geeigneten Wohnraum gefunden oder gebaut, so gilt es, den Alltag zu regeln.
Verträge, zum Beispiel mit den Vermietern oder zwischen den Mitgliedern der Wohnungseigentümergemeinschaften, helfen, die gemeinsamen Wohnprojekte abzusichern – bis hin zu Pflegefall und Tod eines Mitbewohners.

Der Verein als Rechtsform

In der Studentenzeit reichte eine große Wohnung mit Gemeinschaftsküche und Bad noch völlig aus. In der Seniorenwohn- oder -hausgemeinschaft sind dagegen die eigenen ein bis zwei Zimmer, Küche und Bad gefragt. Begegnungsflächen und Gemeinschaftsräume fördern die Kommunikation untereinander sowie hilfsbereite, intensive Nachbarschaft. Trotz großer Nähe ist auch Distanz erlaubt: Wer Ruhe braucht, kann die Wohnungstüre hinter sich schließen.
Da geeigneter Wohnraum nur schwer zu finden ist, suchen viele Initiativen einen Bauherren, der ihre Ziele unterstützt. Manche Gruppen gründen eine Genossenschaft, die meisten wählen die Rechtsform des eingetragenen Vereins, um akzeptierter Ansprechpartner bei Verhandlungen zu sein. Oft steht ihnen ein unabhängiger Projektberater zur Seite.

Quelle: Auszug aus einer Sendung vom 03.08.06 im  WDR

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