Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend berichtet aktuell über das neue Vorhaben der Mehrgenerationenhäuser. Dieses Vorhaben ist nicht zu verwechseln mit dem Mehrgenerationen-Wohnen. In diesen Häusern sollen Netzwerke geschaffen werden, um verschiedene Bevölkerungsschichten zusammenzubringen, die sonst keine oder wenig Möglichkeiten dafür haben:
"…dass die Menschen heute bereits ein Bild von Familie haben, das drei oder mehr Generationen umfasst und nicht an der Schwelle der Wohnungstür endet. Dieses Potenzial wollen wir für familiennahe Netzwerke fruchtbar machen. Hier setzt unsere Idee der Mehrgenerationenhäuser an. Die Mehrgenerationenhäuser sind Orte, an denen das Prinzip der Großfamilie in moderner Form gelebt werden kann. Sie sind kein Gegenentwurf zu Familie, sondern eine wichtige Ergänzung", so von der Leyen.
Mehrgenerationenhäuser umfassen lokale Angebote für Kleinkinder, Schüler und für Ältere mit Tagesbetreuung und ambulanter Beratung. Sie bieten vor allem auch Kinderlosen oder Menschen, deren Angehörige weit entfernt wohnen, Möglichkeiten, Netzwerke zur Alltagsbewältigung zu knüpfen und soziale Beziehungen aufzubauen.
Bereits nach der Sommerpause beginnt die Ausschreibung und Förderung für dieses bundesweite Aktionsprogramm, für das der Bund knapp 100 Millionen Euro zur Verfügung stellen wird. Ziel: Bis 2010 sollen in ganz Deutschland 439 von der Bundesregierung geförderte Mehrgenerationenhäuser entstehen - in jedem Landkreis, in jeder kreisfreien Stadt.
Quelle: BMFSFJ E-Mail-Abonnement - Pressemitteilungen: Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen: "Familie ist wichtigster Rückhalt" |