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Lust auf ein neues Abenteuer?

Die Planung eines Generationen übergreifendes Wohnprojekt

Für Christa Hess ist schon immer klar gewesen, dass sie im Alter einmal anders leben wollte. Elke von Mrozek denkt an gegenseitige Hilfeleistungen zwischen Nachbarn. Und Melanie Grave findet es einfach langweilig, ihr Leben im Alter allein im eigenen Haus zu verbringen. Die drei Frauen zwischen 48 und 70 Jahren gehören einem Schorndorfer Wohnprojekt an, das aus der Lokalen Agenda 21 hervorgegangen ist. Jetzt wollen sie unter dem Dach der Stuttgarter Baugenossenschaft "pro ...gemeinsam bauen und leben" ihr eigenes Generationen überbreifendes Wohnkonzept umsetzen. Baubeginn soll im Frühjahr 2006 sein.

Beton oder Kalkstein?

Vor ein paar Tagen sind konkrete Fragen der Bauplanung zu beantworten gewesen, sagt Melanie Grave. "Verwenden wir Beton oder Kalkvollstein? Können wir uns eine Solaranlage leisten? Brauchen wir einen Fahrstuhl?" Die temperamentvolle 70-Jährige war von Anfang an dabei und meint, dass das Wohnprojekt die bisherigen drei Jahre vor allem auch ein Leben in der Gruppe gewesen sei. "Das ist ein Prozess in ökologischer und gemeinschaftlicher Hinsicht." Bereitwillig geben die Projektmanagerinnen zu, dass ihnen der Gedanke an die räumliche Nähe in der geplanten Nachbarschaft nicht leicht gefallen sei. Jede von ihnen verfügt über keinerlei Erfahrungen in Wohngemeinschaften und legt große Wert darauf, die eigene Tür nach Wunsch hinter sich zu machen zu können.

Auszug aus einem Artikel der aktuellen Ausgabe "ImBlick".

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