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Förderung alternativer Wohn- und Betreuungsangebote

Die Koalitionsparteien sprechen sich in Ihrem Koalitionsvertrag vom 11. November 2005 dafür aus, alternative Wohn- und Betreuungsangebote zu fördern. Die häusliche Pflege soll unterstützt werden. Denn ältere Menschen wollen möglichst lange ein selbst bestimmtes und selbstständiges Leben führen.
Es soll ein Zielkatalog der Rechte und Pflichten hilfe- und pflegebedürftiger Menschen gemeinsam mit allen, die in der Pflege Verantwortung tragen, festgelegt werden.
Die Koalitionspartner wollen für eine Novellierung des Heimgesetzes eintreten. Unter anderem sollen die Entbürokratisierungspotenziale im Heimrecht genutzt und der Abbau verzichtbarer Vorschriften und Vorgaben vorangebracht werden. Es soll geprüft werden, ob und inwiefern das derzeitig gültige Heimgesetz neue Wohn- und Betreuungskonzepte, zum Beispiel für ambulante Wohngemeinschaften, ermöglicht. Gegebenenfalls soll es angepasst werden. Dabei werden die Vorschläge des "Runden Tisches Pflege" einbezogen. Es wurde auch mit dem Ziel initiiert, die Wohn- und Betreuungsformen im häuslichen und stationären Bereich zu verbessern.

Quelle:  www.Gesundheitswirtschaft.info

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