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| | | | | | | | | | | | |  | Die Mittel des sozialen Wohnungsbaus | | | | | | | | | | | | | |
| Da es sich um Länderprogramme handelt, die sehr unterschiedliche Prägungen aufweisen, ist eine detailliere Darstellung hier nicht möglich. Schwierigkeiten bereitet oftmals die Mischung von Bewohnern mit und ohne „Berechtigungsschein“. Eine ausgeprägte Bürokratie erfordert Hartnäckigkeit, Geduld und kaufmännischen Sachverstand, um diese Mittel einsetzen zu können. Deren Bedeutung scheint bei ersten Leerständen im sozialen Wohnungsbau abzunehmen bzw. sich nur noch auf absolute Problemgruppen zu konzentrieren. |
| | | | | | | | | | | | |  | Freifinanzierter Wohnungsbau | | | | | | | | | | | | | |
| Hier gibt es eine Vielzahl einsetzbarer Mittel. Auch diese sollten mit einer gewissen Hartnäckigkeit recherchiert werden und tragen zur Kosteneinsparung mindestens so stark bei wie die spätere Eigenleistung am Bau.
Einige Möglichkeiten:  | Eigenkapital
|  | Forschungsmittel (für Modellvorhaben)
|  | Stiftungsmittel (für Ökologie, Altenwohnen, Familien, Behinderte)
|  | Schenkungen und Erbschaften
|  | Private Darlehen (für größere Beträge gibt es bei der GLS Gemeinschaftsbank das Instrument des „Durchlaufenden Kredites”, welches die Verwaltung vereinfacht)
|  | Grundschuld-/Hypothekendarlehen
|  | Fonds (durch Prospektprüfung/-haftung und Verwaltung in der Regel nur für sehr große Projekte geeignet)
|  | Bürgschaftskredite und Leihgemeinschaften der GLS Gemeinschaftsbank eG. Insbesondere für Projektentwicklungskosten, Eigenkapitalersatz und Sicherheitenprobleme und nicht zuletzt zur Einbindung eines größeren Umfeldes sehr interessant.
|  | Auflage eines eigenen Projektsparbriefes, um günstige Mittel zu sammeln. Hier bestehen meist Mobilisierungsprobleme, da die „Werbung“ dafür erfahrungsgemäß nur im unmittelbaren Umfeld des Projektes geleistet werden kann, weniger von der Bank. Der Wohnbereich hat es hier sehr schwer, weil die „Wohnraumversorgung“ immer noch, auch in sozial aufgeschlossenen Kreisen, als Privatangelegenheit angesehen wird, nicht als gesellschaftlich förderungswürdiger Sektor.
|  | Einsatz öffentlicher Finanzierungsprogramme (Kreditanstalt für Wiederaufbau, Deutsche Ausgleichsbank über die Hausbank) |
Die Kombination solcher Mittel, etwa hinsichtlich der Ranggestaltung im Grundbuch oder der Erarbeitung eines optimalen Liquiditätsplanes, erfordert einen nicht zu unterschätzenden zeitlichen Aufwand und den Willen, sich auf die besonderen Anforderungen eines Projektes einzustellen. All zu oft heißt es: „Wir haben eine ganz einfache Finanzierung, die kriegen wir bei jeder Bank!“ Wir plädieren sehr dafür, sich lieber einen „Partner“ zu suchen, der die fast unweigerlich auftretenden Probleme mit durchsteht, dem man aber auch zugestehen sollte, selbst geeignete Mitfinanzierer (inzwischen auch im europäischen Raum) für ein Gesamtfinanzierungskonzept zu suchen und der insgesamt eine auskömmliche Vergütung benötigt, um überdurchschnittliche Arbeit leisten zu können. |
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